schoebel media & marketing GmbH

Was kostet Google Ads?
Klickpreise, Budget und Agenturhonorar

Bei Google Ads bestimmen Sie Ihr Budget selbst, den Preis pro Klick aber nur zum Teil. Hier steht, wie sich die Kosten zusammensetzen, welche Grenzen Google zieht und welche Zahlen eine Agentur Ihnen zeigen muss.

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Was Google Ads kostet, legen Sie über Ihr Tagesbudget weitgehend selbst fest: Bei Suchanzeigen mit Klickgeboten zahlen Sie nur, wenn jemand auf die Anzeige klickt, und nie mehr als Ihr Höchstgebot pro Klick. Wie teuer ein Klick tatsächlich wird, hängt von der Branche, dem Ort und der Qualität Ihrer Anzeige ab. Für „werbeagentur passau“ zeigte der Keyword-Planer am 05.10.2026 eine Spanne von 1,15 bis 2,78 Euro, für „google ads kosten“ dagegen 3,14 bis 36,73 Euro.

Das Wichtigste in Kürze
  • Bei Klickgeboten zahlen Sie pro Klick, und Ihr maximales Gebot ist laut Google der Höchstbetrag, der Ihnen für einen Klick berechnet wird.
  • An einzelnen Tagen darf Google bis zum Doppelten Ihres durchschnittlichen Tagesbudgets ausgeben, im Monat aber nicht mehr als das 30,4-Fache.
  • Wie viel ein Klick kostet, schwankt je nach Suchbegriff stark, schon in Passau zwischen gut einem Euro und mehr als zehn Euro.
  • Arbeitet eine Agentur für Sie, muss sie nach Googles Richtlinie die reinen Google-Kosten getrennt von ihrer eigenen Gebühr ausweisen.

GrundprinzipWofür Sie bei Google Ads Kosten bezahlen und wofür nicht

Die gute Nachricht zuerst: Eine Einblendung allein kostet bei Suchanzeigen mit Klickgeboten nichts. Google schreibt in der Hilfe, dass Sie bei Cost-per-Click-Geboten für jeden Klick auf Ihre Anzeige zahlen. Sucht also jemand nach „Heizungsbauer Passau“, sieht Ihre Anzeige und ruft dann doch den Nachbarn an, haben Sie keinen Cent ausgegeben.

Dazu kommt eine zweite Sicherung. Sie legen für Ihre Suchbegriffe ein maximales Gebot fest, und laut Google ist dieser maximale CPC der Höchstbetrag, der Ihnen für einen Klick in Rechnung gestellt wird. Der tatsächliche Klickpreis liegt häufig darunter, weil er sich erst in der Auktion ergibt (dazu gleich mehr). Wer sich noch an den alten Namen erinnert: Die Google AdWords Kosten von früher sind dieselben, Google hat AdWords im Juni 2018 in Google Ads umbenannt, das Abrechnungsprinzip blieb.

Was Sie dagegen nicht kaufen können, ist ein fester Platz. Es gibt keinen Monatspreis für „oben stehen“, sondern bei jeder einzelnen Suche eine neue Auktion. Das macht die Kosten flexibel, aber eben auch schwer vorherzusagen, solange man die Klickpreise seiner Branche nicht kennt.

KlickpreiseWas ein Klick in Passau kostet: echte Gebotsspannen für Google-Anzeigen

Wie unterschiedlich die Kosten einer Google-Anzeige ausfallen, zeigt ein Blick in den Keyword-Planer von Google. Wir haben dort am 05.10.2026 für Deutschland vier Suchbegriffe abgefragt und uns das Gebot für die oberen Seitenpositionen angesehen. Der untere Wert der Spanne beruht laut Google auf Geboten in den unteren 20 Prozent des Gebotsbereichs, der obere auf den oberen 80 Prozent, jeweils aus den Daten der letzten 30 Tage.

Auffällig ist die Spreizung. Ein Klick auf „werbeagentur passau“ lag bei 1,15 bis 2,78 Euro, bei „seo passau“ reichte die Spanne bis 11,18 Euro. Und für den allgemeinen Begriff „google ads kosten“ liegt der obere Wert bei 36,73 Euro, also etwa beim Dreizehnfachen des oberen Werts für „werbeagentur passau“. Das liegt nicht an Passau, sondern daran, wie viele Anbieter um einen Begriff konkurrieren und was ihnen ein neuer Kunde wert ist.

Lesen Sie die Zahlen bitte als Orientierung, nicht als Preisliste. Sie zeigen, was Werbetreibende in der Vergangenheit geboten haben, nicht, was Sie morgen zahlen werden. Für die eigene Planung lohnt es sich, genau die Begriffe abzufragen, unter denen Ihre Kunden Sie suchen würden, also eher „Fliesenleger Vilshofen“ als „Fliesen“.

SuchbegriffGebot obere Positionen, unterer WertGebot obere Positionen, oberer Wert
werbeagentur passau1,15 €2,78 €
webdesign passau1,56 €4,13 €
seo passau2,57 €11,18 €
google ads kosten3,14 €36,73 €

EinflüsseMit besseren Anzeigen sinken die Kosten pro Google-Anzeige oft spürbar

Ob Ihre Anzeige erscheint und an welcher Stelle, entscheidet der Anzeigenrang. Google nennt dafür mehrere Faktoren: Ihr Gebot, die Qualität der Anzeige mit erwarteter Klickrate, Relevanz und Zielseite, außerdem Mindestschwellen, den Wettbewerb in der Auktion, den Kontext der Suche wie Ort, Uhrzeit und Gerät sowie Zusatzinformationen wie Telefonnummer oder weitere Links.

Für Ihr Budget ist vor allem ein Satz aus der Google-Hilfe wichtig: Hochwertigere Anzeigen führen häufig zu niedrigeren Klickpreisen. Zwei Betriebe, die auf denselben Begriff bieten, zahlen deshalb nicht unbedingt dasselbe. Wer eine passende Anzeige schreibt und Besucher auf eine Seite schickt, die genau das Gesuchte zeigt, bekommt den Klick oft günstiger als der Mitbewerber, der alles auf seine Startseite leitet.

Im Alltag heißt das: Ein Malerbetrieb, der für „Fassade streichen Passau“ wirbt, sollte auf eine Landingpage über Fassadenanstriche verlinken und nicht auf die allgemeine Übersicht. Das kostet etwas Arbeit an der Website, wirkt sich aber unmittelbar auf jeden einzelnen Klick aus. Ähnlich bei den Keywords: Je genauer ein Begriff zur Suchanfrage passt, desto eher klickt jemand, der wirklich etwas von Ihnen will (und nicht bloß stöbert).

Ihre Ausgaben steuern Sie über ein Tagesbudget je Kampagne. Dieser Wert ist allerdings ein Durchschnitt, kein harter Deckel für jeden einzelnen Tag. Google schreibt dazu wörtlich, dass für eine Kampagne an einem Tag bis zum Doppelten des durchschnittlichen Tagesbudgets ausgegeben werden kann, um schwankende Zugriffszahlen zu berücksichtigen. Wundern Sie sich also nicht, wenn an einem verregneten Montag, an dem viele nach einem Dachdecker suchen, mehr abgebucht wird.

Über den Monat gleicht sich das aus. Laut Google geben Sie am Ende des Monats nicht mehr als das 30,4-Fache Ihres durchschnittlichen Tagesbudgets aus. Ein Rechenbeispiel: Bei 20 Euro Tagesbudget liegt die Obergrenze für den Monat bei 608 Euro. Wollen Sie umgekehrt mit einem Monatsbetrag planen, teilen Sie ihn durch 30,4, so empfiehlt es Google selbst.

Wie viele Klicks dabei herauskommen, ergibt sich aus dem Werbebudget geteilt durch den Klickpreis. Angenommen, ein Klick kostet Sie im Schnitt zwei Euro, dann bringen 600 Euro im Monat rund 300 Besucher. Genau für diese Überschlagsrechnung gibt es auf unserer Seite zur Google Ads Agentur in Passau einen Budget- und Klickrechner, in den Sie Ihre eigenen Werte eintragen können. Spannender als die Klickzahl ist am Ende allerdings, wie viele davon zur Anfrage werden. Deshalb gehört zu jeder Kampagne eine Messung der Conversions, sonst wissen Sie nach drei Monaten zwar, was Sie ausgegeben haben, aber nicht, was es gebracht hat.

Viele Inhaber rechnen mit einer Monatsrechnung und sind überrascht, wenn das Konto zweimal im Monat belastet wird. Bei automatischen Zahlungen bucht Google laut Hilfe entweder 30 Tage nach der letzten Zahlung ab oder sobald die Kosten den Schwellenwert für die Abrechnung erreicht haben, je nachdem, was zuerst eintritt. Bei höheren Ausgaben kommen also mehrere Abbuchungen zusammen.

Für die Buchhaltung ist das kein Problem, man sollte es nur wissen. Hilfreich ist eine feste Stelle im Monat, an der jemand die Kosten im Konto mit den Abbuchungen vergleicht und gleich mitschaut, welche Suchbegriffe das Geld verbraucht haben.

AgenturAgenturhonorar und Google Ads Kosten: was Ihnen eine Agentur offenlegen muss

Zu den Klickkosten kommt das Honorar, wenn Sie die Betreuung abgeben. Belastbare Durchschnittspreise für Agenturen gibt es nicht, die Modelle reichen von festen Monatsbeträgen bis zur Abrechnung nach Stunden. Das hängt vom Umfang ab, von der Zahl der Kampagnen und davon, ob jemand auch Anzeigentexte und Landingpages schreibt. Was es für alle Unternehmen und Branchen gibt, ist eine klare Regel von Google: Nach der Richtlinie für Drittanbieter muss eine Agentur den genauen von Google berechneten Betrag angeben, und zwar ohne ihre eigenen Gebühren.

Erhebt sie eine Verwaltungsgebühr, muss sie das schriftlich vor dem ersten Umsatz mitteilen und die Gebühr auf den Rechnungen ausweisen. Außerdem verlangt Google monatliche Berichte mit Kosten, Klicks und Impressionen. Fragen Sie im Zweifel einfach nach Zugang zu Ihrem eigenen Werbekonto, dann sehen Sie die Zahlen selbst.

Bei der schoebel media & marketing GmbH in Passau gehören Google Ads zum Bereich Werbung, zusammen mit Facebook, Instagram, YouTube und Remarketing. Die Recherche und erste Auswertungen übernimmt bei uns KI, die Entscheidung über Budget und Suchbegriffe treffen wir mit Ihnen gemeinsam.

Was jetzt

So bekommen Sie Ihre Google Ads Kosten in den Griff

  1. Begriffe prüfenFragen Sie im Keyword-Planer die fünf Suchbegriffe ab, unter denen Kunden Sie finden sollen, und notieren Sie die Gebotsspannen.
  2. Budget rechnenTeilen Sie Ihr Monatsbudget durch 30,4 und durch den erwarteten Klickpreis, dann wissen Sie, wie viele Besucher realistisch sind.
  3. Zielseiten passend machenJede Anzeige führt auf die Seite, die genau das Gesuchte zeigt, das senkt oft auch den Klickpreis.
  4. Monatlich nachsehenEinmal im Monat vergleicht jemand Kosten, Klicks und Anfragen und streicht Begriffe, die nur Geld kosten.

Häufige Fragen

Was kostet Google Ads im Monat mindestens?

Einen festen Mindestpreis haben wir in der Google-Hilfe nicht gefunden. Sie legen das Tagesbudget selbst fest, und im Monat gibt Google höchstens das 30,4-Fache davon aus.

Zahle ich bei Google Ads für jede Einblendung?

Bei Suchanzeigen mit Klickgeboten nicht. Dort zahlen Sie für jeden Klick, und nie mehr als Ihr maximales Gebot pro Klick.

Warum wurde an einem Tag mehr als mein Tagesbudget abgebucht?

Google darf an einzelnen Tagen bis zum Doppelten des durchschnittlichen Tagesbudgets ausgeben, um Schwankungen auszugleichen. Über den Monat bleibt es beim 30,4-Fachen.

Wie finde ich heraus, was ein Klick in meiner Branche kostet?

Im Keyword-Planer von Google sehen Sie für jeden Suchbegriff eine Gebotsspanne für die oberen Positionen, berechnet aus den letzten 30 Tagen. Fragen Sie dort die Begriffe ab, die Ihre Kunden tatsächlich eingeben.

Muss mir meine Agentur die echten Google-Kosten zeigen?

Ja. Googles Richtlinie verlangt, dass Drittanbieter den von Google berechneten Betrag ohne eigene Gebühren angeben und eine Verwaltungsgebühr vorher schriftlich nennen.

Wenn wir mit Betrieben aus der Region über Google Ads sprechen, ist die erste Sorge fast immer, dass das Budget unbemerkt davonläuft. Mit Tagesbudget, Monatsgrenze und einem Blick in den Keyword-Planer lässt sich das vorher ziemlich genau eingrenzen, und genau so gehen wir bei schoebel in Passau mit jedem neuen Werbekonto vor.

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Nikolai Schöbel
Nikolai SchöbelGeschäftsführer der schoebel media & marketing GmbH in Passau, seit über 20 Jahren im Online-Marketing. Stand dieses Beitrags: 05.10.2026.
+49 851 21338981
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